Pflanzenheilkunde beim Tier

Phytotherapie/Pflanzenheilkunde beim Menschen

TODO: Die Pflanzenheilkunde basiert größtenteils auf Erkenntnissen aus der Humanmedizin; Geschichte der Phytherapie beim Tier; Forschungsansätze & Institutionen

 

Besonderheiten Katze, z.B. Baldrian

Besonderheiten Hund, z.B. Birkenzucker/Weintrauben

 

Dabei gilt selbstverständlich immer die Devise, dass das Lesen dieser Webseite nicht den Gang zum Tierarzt ersetzen kann.

Blogartikel zur Pflanzenheilkunde beim Tier

Erfahrungsbericht: Atemwegsinfektion bei Meerschweinchen-Oma Loretta

Unsere inzwischen stolze sieben Jahre alte Meerschweinchendame Loretta ist schon seit einigen Jahren unser Sorgenkind. Von Zahnproblemen über Haarausfall bis zur akuten Darminfektion - Loretta hat alles schon gehabt.

 

Trotzdem kämpft sie tapfer, frisst alles was sie ergattern kann und hat es bisher immer geschafft, irgendwie wieder gesund zu werden auch wenn wir sie schon fast aufgegeben hatten.

 

Lorettas jüngstes Problem war eine sehr starke Erkältung: Die Nase lief mit eitrigem Ausfluss, die Atmung rasselte, sie fraß kaum noch, schlief unnatürlich viel und fror offensichtlich stark. Das eine für Meerschweinchen ungefährliche Antibiotikum wollte keine rechte Wirkung zeigen. Aber unsere Tierärztin hat glücklicherweise noch einige andere probate Mittel in ihrer "Trickkiste".

 

Zusätzlich zu dem Antibiotikum bekam Loretta pflanzliche Heilmitten verschrieben:

 

Sinupretsaft

  • Sinupret ist ein für die Humanmedizin zugelassenes pflanzliches Heilmittel und enthält Eisenkraut, Enzianwurzel, Holunderblüten, Sauerampferkraut und Schlüsselblumenblüten. Die verschiedenen pflanzlichen Inhaltstoffe wirken schleimverflüssigend auf die oberen Atemwege und sorgen so dazu, dass eitrige Nasenausflüsse besser abfließen könnnen.
  • Der Saft ist in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlich.

Loretta bekam dreimal täglich 0,1 ml Sinupretsaft.

 

Echinaceasaft

  • Echinacea ist die lateinische Bezeichnung des Sonnenhuts, der immunmodulierend wirkt und zur Vorbeugung und begleitendenden Behandlung von Erkältungskrankheiten bestens geeignet ist.
  • Allerdings kann sich die immunmodulierende Wirkung des Sonnenhuts nach einiger Zeit ins Gegenteil kehren, so dass wir den Saft vorsichtshalber nach zwei Wochen abgesetzt und durch Propolis-Pulver (s.u.) ersetzt haben.
  • Wie auch Sinupret ist Echinaceasaft in der Apotheke rezeptfrei erhältlich.

Loretta bekam während der ersten zwei Behandlungswochen dreimal täglich 0,1 ml Saft.

 

mehr lesen

Fette Öle: Hanföl

Hanföl fette Öle Entzündungshemmung antioxidativ Blutgerinnung Epilepsie

Kurzvorstellung

Hanföl wirkt entzündungshemmend und antioxidativ.

 

Innerlich angewendet vermindert es die Gerinnungshemmung des Bluts, reduziert zu hohe Cholesterinwerte und stärkt die Zellmembranen.

 

Außerdem wirkt es krampflösend bei epileptischen Anfällen.

 Eigenschaften des Hanföls

Eigenschaft Hanf  
Vorkommen
  • Älteste Kulturpflanze der Welt.
  • Ursprünglich aus Zentralasien, heute Kultivierung in den verschiedensten Weltklimazonen
Anbau
  • In Europa existieren Züchtungen deren Samen und damit auch das Öl praktisch frei sind von der Rauschdroge THC.
  • Dies ist für die Herstellung von THC-freien Hanf-Produkten von Vorteil, da Blätter und Fruchtblätter der weiblichen Samen THC-haltiges Harz absondern, von dem geringe Spuren an den Samen hängen können.
Ölgewinnung
  • Schonende Kaltpressung (max. 40°C) aus den Samen (Nüsschen).
Geruch, Geschmack, Charakter, Farbe
  • Würzig, nussig – krautig,
  • Halb trocknend
  • Iodzahl 143-167 
  • Gelblich-grünlich
Haltbarkeit
  • Kühl und verschlossen max. 9 Monate.
  • Wird an der Luft relativ schnell ranzig.
  • Kaltgepresstes Öl verträgt Hitze nicht.
Herstellung
  • Industrieller Hanfanbau im Regelfall zur Gewinnung von Hanffasern.
  • Samen - und damit Hanföl - sind ein Nebenprodukt.
  • Zur Gewinnung des Öls ist die Pressung in einer Ölmühle erforderlich.
Anwendung
  • äußerlich und innerlich
mehr lesen