Artischocke (Cynara scolymus, Syn. Cynara cardunculus)

Heilpflanze Artischocke Cynara Bitterstoffe Magenschleimhaut Darmschleimhaut Durchblutung Blähungen Bauchspeicheldrüse
Ein Klick auf das Bild führt zur Übersicht über die Wirkstoffgruppen.

Die Artischocke wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2003 gekürt. Durch ihren hohen Gehalt an Bitterstoffen wirkt sie verdauungs- und stoffwechselanregend und stärkt die Leber. Sie regt die Durchblutung der Magen- und Darmschleimhäute an und beruhigt so den Magen und regulierte den Darm besonders bei Blähungen. Sie wirkt anregend auf die Bauchspeicheldrüsenfunktion (Verdauungsenzyme) und hat eine cholesterinsenkende Wirkung durch eine Steigerung des Galleflusses. Sie hilft sogar bestehende Cholesterinablagerungen aufzulösen. 

 

Kommission E:   positive Bewertung
ESCOP:                positive Bewertung
HMPC:                als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft.

 

Klinische Studien: positiv

 

Blogartikel zur Artischocke

Wie Heilpflanzen wirken

Wie Heilpflanzen wirken und wann Sie ihren höchste Wirkstoffgehalt besitzen

Die Mehrzahl der bekannten Heilkräuter kann in eine Wirkstoffsystematik eingeteilt werden, anhand derer sich ablesen lässt, welche Kräuter gegen welche Krankheitsbilder eingesetzt werden können, und welche Pflanzen sich gegenseitig ergänzen bzw. gegeneinander austauschbar sind. Zu den in Heilpflanzen enthaltenen Wirkstoffen gehören zum Beispiel ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Schleimstoffe und Flavonoide.


Ätherische Öle sind in allen duftenden Pflanzen enthalten und werden vor allem um die Mittagszeit produziert. Sie wirken keim- und entzündungshemmend, krampflösend, beruhigend und auswurffördernd. Sie beeinflussen auch unser Wohlbefinden. Typische Pflanzen die ätherische Öle enthalten sind z. B. Thymian, Oregano, Rosmarin, Fenchel, (Pfeffer-) Minze, Kamille, Lavendel u. v. a. m..

mehr lesen