Salben, Cremes und Tinkturen - Rezepte für jeden

Rezepte mit Heilpflanzen

Auf dieser Seite und ihren untergeordneten Seiten finden Sie Heilpflanzen-Rezepte aller Art. Von der Salbe über Tees bis zur Suppe ist hier alles vertreten, sei es ein Heilmittel zur äußerlichen Anwendung, eine Anleitung zur Zubereitung von innerlichen Heilmitteln, oder einfach nur ein Rezept für eine leckere und gesunde Mahlzeit.

 

Die Rezepte-Seiten befinden sich aktuell noch im Aufbau. Im Laufe der Zeit werden hier zu den folgenden Themen Rezepte hinterlegt werden:

 

Unter Grundrezepte und Zutaten stellen wir dazu zunächst einige Basisrezepte und Standardzutaten vor. Bei Salben und Cremes finden Sie Anleitungen zur Herstellung von äußerlich anzuwendenden Heilmitteln, während der Abschnitt Tees und Tinkturen sich auf hauptsächlich innerlich anwendbare Heilmittel konzentriert. Einige heilsame oder einfach nur leckere Koch- und Backrezepte haben wir auch zu bieten, und zu guter Letzt gibt es auch noch einige Rezepte zur Herstellung von Massageölen, Seifen und Badezusätzen.

Blogartikel zu Heilpflanzen-Rezepten

Wiesen-Schafgarbe-Rezepte

Wirkung des Wiesen-Schafgarbe

Die Schafgarbe wirkt leberschützend und regt die Produktion von Gallensäften an, wirkt antibakteriell, zusammenziehend und krampflösend.

Innerlich kann sie zur Behandlung von Magen-/Darmbeschwerden und Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden.

Äußerlich kann sie bei Menstruationsbeschwerden in Form von heißen Bädern helfen. In Form von Umschlägen ist sie zur Behandlung von kleineren Wunden und Entzündungen der Haut und Schleimhäute geeignet.

 

 

Weitere Details zur Wirkungsweise der Wiesen-Schafgarbe finden Sie im entsprechenden Pflanzenporträt.

 

 

Rezepte

 

Tee
Aus dem Kraut der Wiesen-Schafgarbe:

2-4g Droge auf 250ml kochendes Wasser, 3-4 x tgl. zwischen den Mahlzeiten

 

Aus der Blüte der Wiesen-Schafbarbe:

1,5- 2g Droge auf 250ml kochendes Wasser, 2 x tgl. zwischen den Mahlzeiten
 

Tinktur
Kleingehacktes Kraut + Blüten mit mind. 40%igem Alkohol (z. B Wodka, Korn) übergießen. Die Pflanzenteile müssen gut mit Alkohol überdeckt sein.

 


Edler Blüten-Sirup
Blütenschirmchen mit möglichst wenig Stängel sammeln – evtl. noch andere Blüten hinzufügen -, in den Topf geben und mit 1 kg Zucker und 1Liter Wasser auffüllen. Das ganze 5 Minuten köcheln lassen, dann den Saft von 2 Zitronen hinzugeben und abkühlen lassen. Die Blüten abgiessen und den Sirup nochmal aufkochen und in „sterile“ Flaschen abfüllen.

 

Vom Sirup reicht 1 EL um ein Glas Tee/Saft/Wasser oder Sekt zu verfeinern.

 


Wildkräutersalat /-Suppe /-Quark u. v. m.
Junge Blättchen können im Wildkräutersalat mitverwendet werden. Sie können gleichwohl in Eier- und Quarkspeisen, Kräuterquark sowie in Kräutersaucen der Saison eingearbeitet werden. Auch Öl oder Essig kann geschmacklich verfeinert werden.

Traditionell ist die Schafgabe – neben Beifuß, Brennnessel, Brunnenkresse, Gänseblümchen, Gundelrebe, Löwenzahn, Spitz-Wegerich und Wiesenkerbel –  in der „Gründonnerstagsuppe“ bzw. „Neunkräutersuppe“ enthalten. Blüten können dekorativ über die Suppe gestreut werden.

Frische Stängel können auf die glühende Grillkohle gegeben werden und erzeugen einen aromatisch duftenden Rauch, der zum einen den Appetit beflügelt und dem Grillgut eine zusätzliche würzige Note verleiht.

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Spitzwegerich-Rezepte

Wirkung des Spitzwegerich

Der Spitzwegerich wirkt reizlindernd auf Haut und Atemwege, hat antimikrobielle Eigenschaften und wirkt entzündungshemmend.

Er kann innerlich als Tee, Frischpflanzenpresssaft oder Sirup gegen Husten und andere Atemwegserkrankungen angewendet werden.

Äußerlich kann der Frischpflanzenpresssaft oder ganze, frisch gequetschte Blätter verwendet werden um entzündete oder gereizte Hautstellen zu behandeln.

Weitere Details zur Wirkungsweise des Spitzwegerich finden Sie im entsprechenden Pflanzenporträt.

 

 

Rezepte

 

Tee
Geht es um die immunstimulierende Wirkung der enthaltenen Kieselsäuren werden1-2 Teelöffel Spitzwegerichblätter mit 1/4tel L kochendem Wasser übergossen und 15 Minuten ausgezogen. Nun abseihen und mit z. B. mit Propolishonig süßen. 2-3 Tassen tgl. werden empfohlen. Davon die erste Tasse unmittelbar nach dem Aufstehen.

Geht es vorwiegend um die enthaltenen Schleimstoffe zur Beruhigung von gereizten Atemwegen, sollte ein Kaltauszug vorgenommen werden um die Schleimstoffe nicht zu zerstören. 2 gehäufte Teelöffel Spitzwegerichblätter werden dann mit 1 Tasse kaltem Wasser übergossen und 2 h ziehen gelassen. Abseihen, Tee leicht erwärmen und mehrmals täglich eine Tasse trinken. 


Spitzwegerich-Saft
Frische Spitzwegerichblätter in einem Mörser verreiben, danach etwas Wasser zufügen und den Ansatz zum Sieden erhitzen. Reichlich Honig (besser Propolishonig) hinzugeben. 

 

Frischpflanzenpresssaft
Frische Pflanze auspressen, den rohen Saft mit gleichen Teilen Honig etwas 20Min. lang köcheln.


Sirup
Weithalsglas 1cm kleingehackte Spitzwegerichblätter 1cm Rohrzucker (alternativ „Bio“-Honig) im Wechsel einfüllen. Abschlussschicht Zucker/ Hackgut muss mit Honig abgedeckt sein. Kühl und dunkel lagern. Nach ca. 2 Monaten hat sich der Zucker aufgelöst und der Saft kann durch ein feines Sieb abgeseiht werden.

Zur längeren Haltbarmachung Sirup auf 70°C erhitzen und in saubere Flaschen abfüllen und gut verschließen – Haltbarkeit bis zu 1 Jahr.

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Vom Johanniskraut zum Rotöl

Von der Blüte zum Rotöl:

 

Herstellung und Verwendung eines Johanniskraut-Ölmazerats.